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Spitzbauchwanze (Troilus luridus)

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Spitzbauchwanze (Troilus luridus)

Spitzbauchwanzen haben eine Länge von 11 bis 13 mm. Ihr Halsschild zeigt am vorderen Seitenrand helle Zähnchen. Die seitlichen Ecken des Halsschildes sind kräftig abgerundet. Am Bauch weist die Spitzbauchwanze auf dem 2. Sternit einen nach vorne geneigten Höcker auf, der zur Namensgebung beigetragen hat. Sie ist graubraun bis dunkelbraun gefärbt; Kopf, Seitenecken des Halsschildes sowie Schildchen sind jedoch schwarz, ggf. mit grünlichem oder violetten erzenen Glanz. Das vorletzte Fühlerglied ist an der Spitze gelb geringelt, was bei Larven noch nicht ausgeprägt sein muss. Die helle Unterseite mit dunklen Punkten ist im Herbst oft rot angelaufen. Bei Nymphen sind die Hinterleibssegmente weiß oder rötlich, auch gelblich, cremefarbene oder bronzene Töne können vorherrschen.

Verbreitung

Die Spitzbauchwanze ist in ganz Deustchland verbreitet.

Ökologie

Die Spitzbauchwanze kommt an feuchten Sumpf-, Wiesen- und Waldrändern auf Büschen wie auf Laub- wie Nadelbäumen vor und stellt dort verschiedenen Insekten (Schmetterlinge, Hautflüglerlarven, Käferlarven wie Käfer, Blattläuse wie auch größere Raupen) nach. Von Vögeln wird sie wegen ihres Drüsensekretes gemieden. Als Imago überwintert die Spitzbauchwanze unter Baumrinde, im Falllaub oder trockenem Moos. Gepaart wird sich im Frühjahr. Die Eiablage (etwa 20 Eier pro Gelege; insgesamt etwa bis zu 200 Eier) an Pflanzen erfolgt von Mai bis August. Zunächst saugen die jungen Nymphen Pflanzensäfte, bevor sie auch zur räuberischen Ernährung übergehen.

Gefährdung

Die Art ist nicht gefährdet.

Lebensraum

Unterschiedliche Laub- und Nadelwäldern, sowie Sumpf- und Wiesenrändern.

Lebensräume in denen die Art vorkommt

Typische Lebensräume

Feuchte Hochstaudenfluren an Gewässerufern und Waldrändern
Feuchte Hochstaudenfluren an Gewässerufern und Waldrändern

Ein buntes Blütenmeer entlang von Flüssen und Waldrändern

Hainsimsen-Buchenwald
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Schon zu Zeiten der Germanen einer der häufigsten Waldtypen unserer Mittelgebirge

Hainsternmieren-Erlen-Auwälder
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Der Wald im Hochwasserbereich von Bächen und Flüssen

Hartholzauewälder
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Baumriesen und Lianen in artenreichen Auwäldern

Natürlicher artenreicher Heckenzug
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Linienförmige Lebensadern in der Agrarlandschaft

Schlucht- und Hang-Blockschuttwälder
Schlucht- und Hang-Blockschuttwälder

Kühle und feuchte Wälder in Schluchten und auf Blockschutthängen der Mittelgebirge

Weiden Auwälder
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Die Weichholzaue am Unterlauf der Flüsse



Weitere Lebensräume

Alpiner Lärchen- und Arvenwald
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5Uriger Märchenwald in steilen Lagen der Alpen

Eichenwälder der Sandebenen
Eichenwälder der Sandebenen

5Wälder mit alten Eichen auf Sandböden des Flachlands

Fichtenwälder der hohen Mittelgebirge und Alpen
Fichtenwälder der hohen Mittelgebirge und Alpen

Alte Fichten trotzen in den hohen Lagen Wind und Schnee

Labkraut-Eichen-Hainbuchenwald
Labkraut-Eichen-Hainbuchenwald

Der artenreiche Mischwald an wärmebegünstigten Standorten

Niederwälder
Niederwälder

Kultur-Wald, der durch traditionelle Brennholzgewinnung entstanden ist

Orchideen-Buchenwald
Orchideen-Buchenwald

Blühende Orchideen (Rotes Waldvögelein) im Schutz von alten Buchen

Pfeifengraswiesen
Pfeifengraswiesen

Arten- und blütenreiche Wiesen auf feuchtem Untergrund

Schneeheide-Kiefernwald
Schneeheide-Kiefernwald

Artenreiche Kiefernwälder auf basischen Schottern

Schotterbänke alpiner Flüsse mit Lavendel-Weiden-Ufergehölzen
Schotterbänke alpiner Flüsse mit Lavendel-Weiden-Ufergehölzen

5Weidendickicht an Wildflüssen der Alpen

Stromtalwiesen
Stromtalwiesen

Seltene artenreiche Auenwiesen entlang der großen Ströme

Wasserführende Wiesengräben
Wasserführende Wiesengräben

Ein Rückzugsgebiet von Tieren und Pflanzen in der Agrarlandschaft


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Kenndaten

Ordnung Heteroptera
Familie Pentatomidae
Art Spitzbauchwanze
Wiss. Troilus luridus
Autor (Fabricius, 1775)
Häufigkeit mittel
Länge 1.1 - 1.3 cm
Fauna heimisch

Auftreten im Jahr

J F M A M J J A S O N D

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Wanzen in Deutschland


Online: http://www.deutschlands-natur.de/tierarten/wanzen/troilus-luridus/
Datum: 22.08.2017
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