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Grünerlengebüsche in den Alpen und im Hochschwarzwald

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Grünerlengebüsche in den Alpen und im Hochschwarzwald

Von den drei heimischen Erlenarten bevorzugt die Grün-Erle (Alnus alnobetula = A. viridis) die höchsten Lagen. Es handelt sich um eine Pionierart, die sich z.B. auf Lawinenbahnen und Rutschungen etablieren kann und damit einen Beitrag zu Sicherung der Hänge leistet. Dort können sich dann großflächige Bestände ausbilden, wobei die Standorte i.d.R. feuchter sind, als die anderer Biotoptypen in ähnlicher Höhenlage (z.B. Alpine Hochstaudenfluren, Latschen- und Alpenrosengebüsche).

Neben der Grün-Erle, welche sehr dominant sein kann, können weitere Arten genannt werden: Österreichische Gämswurz (Doronicum austriacum), Rispiger Eisenhut (Aconitum paniculatum) oder Stängelumfassender Knotenfuß (Streptopus amplexifolius).

Verbreitung

Grünerlengebüsche findet man bei uns natürlicherweise zerstreut in den Alpen, wo sie vorwiegend zwischen 1500 und 2000m üNN. vorkommen. Selten bis sehr selten kommen Grünerlen in hohen Lagen der Alb oder im Schwarzwald vor.

Tagfalter in diesem Lebensraum

Amphibien & Reptilien in diesem Lebensraum

Säugetiere in diesem Lebensraum

Heuschrecken in diesem Lebensraum

Referenzlisten:

Natura2000: Richtlinie 92/43/EWG des Rates vom 21. Mai 1992 zur Erhaltung der natürlichen Lebensräume sowie der wildlebenden Tiere und Pflanzen

EUNIS 2021/22: European Nature Information System (EUNIS; deutsch Europäisches Naturinformationssystem). EUNIS marine habitat classification (Updated version March 2022), EUNIS terrestrial classification (Updated 2021)

EuroVegChecklist: Bergmeier E. (2020) & Mucina et al. (2016)

Bergmeier E. (2020): Die Vegetation Deutschlands – eine vergleichende Übersicht der Klassen, Ordnungen und Verbände auf Grundlage der EuroVegChecklist. Tuexenia 40: 19–32.

Mucina L., H. Bültmann, K. Dierßen, J.-P. Theurillat, T. Raus, A. C arni, K. Š umberová, W. Willner, J. Dengler, R. Gavilán García, M. Chytrý, M. Hájek, R. Di Pietro, D. Iakushenko, J. Pallas, F.J.A. Daniëls, E. Bergmeier, A. Santos Guerra, N. Ermakov, M. Valachovic , J.H.J. Schaminée, T. Lysenko, Y.P. Didukh, S. Pignatti, J.S. Rodwell, J. Capelo, H.E. Weber, A. Solomeshch, P. Dimopoulos, C. Aguiar, S.M. Hennekens & L. Tichý (2016): Vegetation of Europe: hierarchical floristic classification system of vascular plant, bryophyte, lichen, and algal communities. Applied Vegetation Science, Vol. 19, Supplement 1: 1-264.

Ellenberg, H. & Leuschner, C. (2010): Vegetation Mitteleuropas mit den Alpen, 6. Aufl., Stuttgart: 1357 S.

Delarze R., Gonseth Y., Eggenberg S., Vust M. (2015): Lebensräume der Schweiz. Ökologie - Gefährdung - Kennarten. 3. Auflage 2015. 456 Seiten.

Finck, P., Heinze, S., Raths, U., Riecken, U., Ssymank, A. (2017): Rote Liste der gefährdeten Biotoptypen Deutschlands – dritte fortgeschriebene Fassung 2017. Naturschutz und Biologische Vielfalt 156, 460 S.

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Referenzlisten

Bezüge zu anderen Listen:
Ellenberg & Leuschner (2010) 6.7.1.1
Finck et al. (2017) 41.01, 69.02
EUNIS 2021/22 S25
EuroVeg-Checklist 11CR01A
Delarze et al. (2015) 5.3.9.
Natura 2000
Häufigkeit mittel

Höhenverbreitung


Online: https://www.deutschlands-natur.de/lebensraeume/gruenland-und-heiden-oberhalb-der-baumgrenze/gruenerlengebuesche-in-den-alpen-und-im-hochschwarzwald/
Datum: 12.07.2024
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