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Schöne Schmuckfliege (Otites formosa)

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Schöne Schmuckfliege (Otites formosa)

Die Fliegen erreichen eine Körperlänge von 5 bis 10 Millimetern. Ihr Körper ist schwarz gefärbt und charakteristisch hell bestäubt. Die Brust traägt oben vier schwarze Längsstreifen, die unbestäubt sind und von denen der mittlere deutlich vor dem Schildchen (Scutellum) endet. Die seitlich gelegenen Längsstreifen sind vorne kürzer. Die Tergite am Hinterleib sind auf der Vorderseite gelbgrau bestäubt. Diese Bestäubung reicht mittig zipfelartig nach hinten. Der Kopf ist rot, das Untergesicht, die Fühler und die Mitte der Stirn sind gelb, der Hinterkopf ist schwärzlich. Ein brauner Streifen verläuft vom unteren Rand der Facettenaugen bis zum Unterrand der Backen. Der Rüssel und die Fühlergruben sind innen schwarz, die Palpen sind gelb. Der Rand der Stirn ist an den Facettenaugen silbrigweiß bestäubt. Die Schwingkölbchen (Halteren) sind gelb, die Beine sind schwarz und haben gelbe Knie. Auf den Flügeln hat der Costalfleck keine Verbindung zum braunen Rand der Querader Ta.

Verbreitung

Wie bei vielen Fliegenarten, gibt es keine ausreichenden Informationen zur Häufigkeit und Verbreitung in Deutschland.

Ökologie

Die Tiere sind häufige Blütenbesucher an Doldenblütlern. Man beobachtet die Fliegen ab Mai.

Die Larven dieser Fliegenfamilie leben, soweit ihre Lebensweise überhaupt bekannt ist, meist in zersetzender organischer Substanz, etwa an verottenden Früchten, gelegentlich im Dung (Koprophagie), an Saftflüssen verletzter oder von Käferbohrgängen geschädigter Bäume oder unter Rinde abgestorbender Bäume. Die meisten, aber nicht alle Arten bevorzugen pflanzliche Substanz.

Lebensraum

Sicher in vielen Lebensräumen vorzufinden.

Lebensräume in denen die Art vorkommt

Weitere Lebensräume

Bauerngärten
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Ort der Entspannung und Spender wertvoller Lebensmittel

Berg-Mähwiesen
Berg-Mähwiesen

Bunte Blumenwiesen in hohen Lagen der Mittelgebirge und Alpen

Extensive Feuchtwiese
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Blumenmeer auf extensiven, nassen Wiesen

Feuchte Hochstaudenfluren an Gewässerufern und Waldrändern
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Ein buntes Blütenmeer entlang von Flüssen und Waldrändern

Hainsternmieren-Erlen-Auwälder
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Der Wald im Hochwasserbereich von Bächen und Flüssen

Labkraut-Eichen-Hainbuchenwald
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Der artenreiche Mischwald an wärmebegünstigten Standorten

Magere Flachland-Mähwiesen
Magere Flachland-Mähwiesen

Blütenreiche Mähwiesen im Flachland

Magerrasen auf basischem Untergrund
Magerrasen auf basischem Untergrund

Orchideenvielfalt in wärmebegünstigten Lagen von Kalkgebieten

Natürlicher artenreicher Heckenzug
Natürlicher artenreicher Heckenzug

Linienförmige Lebensadern in der Agrarlandschaft

Orchideen-Buchenwald
Orchideen-Buchenwald

Blühende Orchideen (Rotes Waldvögelein) im Schutz von alten Buchen

Ruderalflächen / Kulturbrachen
Ruderalflächen / Kulturbrachen

Der unbeachtete Kleinbiotop in Städten und Dörfern

Schlucht- und Hang-Blockschuttwälder
Schlucht- und Hang-Blockschuttwälder

Kühle und feuchte Wälder in Schluchten und auf Blockschutthängen der Mittelgebirge

Schneeheide-Kiefernwald
Schneeheide-Kiefernwald

Artenreiche Kiefernwälder auf basischen Schottern

Sternmieren-Eichen-Hainbuchenwald
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Blütenmeer im Frühjahr und Kinderstube beeindruckender Käferarten

Streuobstwiesen
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Wertvoller Lebensraum und Obstlieferant zugleich

Trockene, kalkreiche Sandrasen
Trockene, kalkreiche Sandrasen

Bunte Naturwiesen aus kalkreichem Sand

Trockenwarme Traubeneichenwälder
Trockenwarme Traubeneichenwälder

Alte knorrige Eichen in warmen Lagen

Waldmeister-Buchenwald
Waldmeister-Buchenwald

Geophytenreiche Buchenwälder, die auf basischen Böden wachsen

Weiden Auwälder
Weiden Auwälder

Die Weichholzaue am Unterlauf der Flüsse


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Kenndaten

Ordnung Diptera
Familie Ulidiidae
Art Schöne Schmuckfliege
Wiss. Otites formosa
Autor (Panzer, 1798)
Häufigkeit selten
Länge 0.5 - 1 cm

Online: https://www.deutschlands-natur.de/tierarten/fliegen/otites-formosa/
Datum: 02.04.2020
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