Kein Treffer
Gemeine Eichenschrecke (Meconema thalassinum)

© Alle Rechte vorbehalten. Interesse an dem Foto?

Gemeine Eichenschrecke (Meconema thalassinum)

Die Gemeine Eichenschrecke ist erwachsen 1–1,5 cm groß. Diese Art sieht aus wie eine kleinere, blassere Version des Grünen Heupferdes. Die Fühler haben etwa vierfache Körperlänge (!) und sind gelb mit braunen Ringen. Die Vorder- und Hinterflügel ragen knapp über die Hinterleibsspitze hinaus. Die Hinterleibsanhänge (Cerci) sind beim Weibchen nur schwach ausgebildet und beim Männchen (Foto) länger und nach innen gekrümmt. Dadurch kann es sich bei der Paarung am Weibchen festhalten. Die Weibchen tragen einen fast körperlangen, leicht gebogenen Legesäbel. Eine Besonderheit unter den Laubheuschrecken ist das Fehlen von Stridulationsorganen bei beiden Meconema-Arten.

Verbreitung

Verbreitung Meconema thalassinum

Die Gemeine Eichenschrecke ist in Deutschland überall verbreitet.

© Verbreitungskarte. Deutsche Gesellschaft für Orthopterologie e.V. (DGfO)


Ökologie

Die Gemeine Eichenschrecke hält sich meist in den Baumkronen auf, oft auf der Unterseite von Blättern sitzend, nur nach starken Regenfällen und Stürmen findet man sie am Boden, von wo aus sie alsbald wieder die Bäume aufsucht. Durch ihre Flugfähigkeit fällt es dieser Art leicht, neue Lebensräume zu besiedeln. Die Tiere können aber auch sehr schnell laufen.

Ihre Nahrung besteht ausschließlich aus Insekten, meist Blattläuse oder kleine Raupen.

Die Eichenschrecken haben eine besondere Art der Lautäußerung entwickelt, nämlich das Trommeln mit den Hinterbeinen auf Äste und derbere Blätter. Im Gegenzug haben sie die Fähigkeit zum Stridulieren verloren. Die relativ großen Eier werden in der Borke von Laubbäumen oder auch an Gallen verschiedener Gallwespen abgelegt. Die Entwicklung kann ein oder zwei Jahre dauern. Die Eier sind sehr trockenheitsresistent, selbst beim Schlupf wird, im Gegensatz zu anderen Laubheuschrecken, eine reduzierte Luftfeuchtigkeit toleriert.

Gefährdung

Die Art ist nicht gefährdet.

Besonderheiten

Gemeine Eichenschrecken verirren sich oft in Wohnungen, denn sie sind auch nachtaktiv und kommen in der Dunkelheit oft ans Licht.

Lebensraum

Auf verschiedenen Laubgehölzen in Wäldern, an Waldrändern, in Parks, auf Hecken und in Gärten. Meistens entdeckt man sie, wenn sie vom Licht angezogen in Häusern auftreten.

Lebensräume in denen die Art vorkommt

Die Texte dieses Artikels basieren in Teilen auf dem Wikipedia-Artikel aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und stehen unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar. Die Fotos dieser Webseite sind darin nicht eingeschlossen und unterliegen dem vollen Urheberrecht!

()

Schnellzugriff

Kenndaten

Ordnung Orthoptera
Familie Tettigoniidae
Art Gemeine Eichenschrecke
Wiss. Meconema thalassinum
Autor (De Geer, 1773)
Rote Liste D -
Häufigkeit häufig
Länge 1.1 - 1.5 cm
Fauna heimisch

Auftreten im Jahr

J F M A M J J A S O N D

Höhenverbreitung

Download Artenliste

Heuschrecken in Deutschland


Online: https://www.deutschlands-natur.de/tierarten/heuschrecken/gemeine-eichenschrecke/
Datum: 20.10.2018
© 2018 Deutschlands Natur. Alle Rechte vorbehalten.